Ad-hoc-Analysen riesiger Datenmengen

 

 Eine grundlegende Eigenschaft der Ad-hoc-Analyse ist, dass der Anwender zu Beginn gar nicht weiß, was er eigentlich auswerten will. Der Benutzer entwickelt seine Anforderungen ad hoc auf Grund der bereits gewonnenen Erkenntnisse. Er will sich beispielsweise Kennzahlen über Kunden, Produkte, Absatzmärkte und Zahlungsmoral erstellen,  um einen besseren Überblick über sein Geschäft zu bekommen und um damit die weitere Vorgehensweise in der Zukunft bestimmen zu können. Damit müssen dem Benutzer Werkzeuge an die Hand gegeben werden, mit denen er Analysen dynamisch selbst zusammenstellen kann. Um dies zu ermöglichen, müssen ihm die Daten sehr fein und granular zur Verfügung gestellt werden. Er kann mit diesen Daten selbst bestimmen, ob er die Kennzahlen verdichtet oder im Detail sehen will. Mit Drill - Down oder grafischer Darstellung kann der Benutzer selbst bestimmen, wie er die Kennzahlen visualisieren will. Diese Art der Analysemöglichkeiten erfordert eine hohe Performance des Systems und die verwendeten OLAP-Tools müssen über eine große Flexibilität und eine einfache Bedienbarkeit verfügen.

 

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